Erst der Drang, dann der Sturm

Jede 10. Frau...

...in Deutschland ist von Blasenschwäche betroffen und ab der Menopause betrifft es sogar jede zweite Frau. Rund 4,5 Millionen Frauen lassen es regelmäßig ungewollt laufen, weshalb sich keine von uns schämen sollte darüber zu sprechen. 

Jede zehnte Frau in Deutschland ist ärztlich mit Blasenschwäche diagnostiziert.

 

Hold back the river

Vielleicht kennt ihr die verschiedenen Arten von Inkontinenz noch aus unserem ersten Fakten-Check zur Blasenschwäche. Die Dranginkontinenz ist bei Frauen eine der häufigsten Inkontinenzarten mit einem Anteil von ungefähr 30% aller Betroffenen.

Sie ist wahrscheinlich vielen schon von einer lästigen Blasenentzündung bekannt. Wenn die Toilette ruft, hat man nicht viel Zeit, bevor man sich unfreiwillig in die Hose macht.

Hallo, ich bin’s, deine Blase.... Mal wieder.”

Frauen mit einer Dranginkontinenz empfinden häufig einen unerwartet einsetzenden, starken Harndrang, obwohl die Blase eigentlich noch nicht voll ist. Oft fühlt es sich dabei so an, als blieben dir nur wenige Sekunden bevor es in die Hose geht.

Wenn die Blase ruft

Countdown: 3,2,1 - zu spät.

Die medizinische Ursache der Dranginkontinenz liegt an einer Funktionsstörung oder Beeinträchtigung der Blasenspeicherung, also beim Schließmuskel der Blase. Dieser ist intakt, aber reagiert ganz besonders empfindlich. Bestimmte Erkrankungen der Harnblase, zum Beispiel Blasensteine oder Blasenentzündungen und selten auch Krebserkrankungen der Harnblase, können dazu führen, dass  sodass sich der Muskel schon bei einer nur gering gefüllten Blase unwillkürlich und sehr plötzlich, ohne dass wir dies beeinflussen können, zusammenzieht und entleert.

Wer von Dranginkontinenz geplagt ist, weiß eigentlich immer, wo die nächste Toilette ist und wie viel Getrunken werden darf, bevor die Blase sich erneut meldet. Im schlimmsten Fall werden Ausflüge und Reisen weitestgehend vermieden, damit es zu keinem Missgeschick kommt. Deshalb kann diese Form der Blasenschwäche im schlimmsten Fall zur sozialen Isolation führen.

Alles auf einen Blick

  • Eine Blasenschwäche kann anhand bekannter Auslöser und der spezifischen Merkmale des Urinverlusts von einem Arzt unterteilt  werden in Belastungsinkontinenz, Dranginkontinenz oder eine Mischform.
  • Rund 30 Prozent aller Frauen mit schwacher Blase leiden an Dranginkontinenz.
  • Die Dranginkontinenz ist eine Funktionsstörung im Schließmuskel der Blase, der dadurch überempfindlich reagiert.

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